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Gewinnwarnung Road-Fonds 8.000.000,- € will sich der Herxheimer Unternehmer Timo Pierre Roth von gutgläubigen Kapitalgebern in seinen Fonds einzahlen lassen. Angeblich sollen Sattelzugmaschinen und Auflieger damit angeschafft und die daraus resultierenden Gewinne dann im Laufe von sechs Jahren an die Anleger ausbezahlt werden.
So weit, so gut, aber darf nach EU-Osterweiterung und Treibstoffentwicklung ernsthaft angenommen werden, dass der Speditionsstandort Deutschland tatsächlich renditeverdächtig ist, oder wird hier nicht branchenfremden, unerfahrenen Anlegern ein "bunter Luftballon" aufgeblasen und werden möglicherweise Gewinnerwartungen "schön gerechnet"?
Dass den Verantwortlichen in Herxheim öfter mal die Fantasie durchgeht, belegt auch eine einstweilige Verfügung, die im März 2007 wegen wahrheitswidriger Behauptungen auf der Internetseite www.roth-eurologistik.de erlassen wurde.
Die Befürchtung verstärkt sich, gerade wenn man die Geschäftsgebaren der Roth-Eurologistik Herxheim (Timo Pierre Roth ist kein geringerer als der Sohn des schillernden Firmeninhabers Norbert Roth) in den letzten Jahren im Umgang mit "Partnern" betrachtet. Geschäftspartner - vor allem kleine Transportunternehmen - haben sich reihenweise bei unserem Berufsverband gemeldet. Die Zahl der Unternehmen, die ihr Frachtgeld von der Eurologistik nicht bekommen haben, war so auffällig hoch, dass sich der Verband Camion Pro e.V. entschlossen hatte, für Mitglieder auf eigene Kosten und Risiko zu klagen - mit Erfolg! Weiteres lesen Sie hier.
Seit der Aktion hat sich kein weiterer Geschädigter mehr gemeldet. Möglicherweise kann man sich in Herxheim derzeit keine Negativschlagzeilen leisten? Die Zweifel an der Seriosität des Herxheimer Unternehmens bleiben, sechs Jahre sind eine lange Zeit, in der viel passieren kann. "Der Totalverlust erscheint mir bei Road-Fonds", so Camion Pro e.V. Vorstand Andreas Mossyrsch, "der wahrscheinlichere "Anlageerfolg"."
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