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D-Max, der "Alltags-SUV" für Transportunternehmen  Der D-Max, SUV für Logistiker Isuzu ist einer der weltweit führenden Nutzfahrzeug-Hersteller und ab März 2008 neuer Vertriebspartner von Camion Pro e.V. Das bedeutet, dass Mitglieder im Rahmen der Einkaufsgemeinschaft künftig Fahrzeuge zu unschlagbar günstigen Großflotten- konditionen erhalten. Neben leichten LKW (3,5-7,5 t), die wir in einem späteren Bericht genauer beleuchten werden, hat ISUZU ein interessantes Pick-up-Fahrzeug im Programm, das auch in der Transport- branche punkten wird. Camion Pro e. V. hat den Isuzu D-Max getestet und weiß über den "Alltags-SUV" Erstaunliches zu berichten.
Seit Jahren verzeichnen Fahrzeuge mit Allradantrieb stetig steigende Zulassungszahlen und hohe Wiederverkaufspreise. Kein Wunder, dass der Off-Road-Boom so manches skurrile Vehikel zutage fördert. Da werden kaum noch bezahlbare SUVs von Premiumherstellern oder alltagsuntaugliche Monster-Jeeps auf ihre 4 Räder gestellt. Andere Hersteller produzieren "Off-Roader" für den "kleinen Geldbeutel", die man lieber keinem echten Härtetest unterziehen sollte. Der D-Max gehört definitiv nicht in diese Kategorien und verblüfft mit seiner robusten Funktionalität und Vielseitigkeit bei hohem Komfort.
 In Asien geht ohne Pick –ups nichts Die in Deutschland bisher kaum bekannte Marke Isuzu drängt mit großem Erfolg seit 2007 auf den deutsch-österreichischen Markt. Dass es sich lohnt, die Fahrzeuge aus dem Hause ISUZU mal genauer anzusehen, wird klar, wenn man sich mit dem Hersteller ISUZU näher beschäftigt. Isuzu ist kein Geringerer als der Weltmarktführer für Nutzfahrzeug-Dieselmotoren und einer der weltweit größten LKW-Hersteller. In Asien ist Isuzu in vielen Marktbereichen die unbestrittene Nummereins. In Thailand zum Beispiel sind über 50 Tonnen schweren LKW-Gespannen unterwegs. Fast ausschließlich prangt der Herstellername ISUZU am Kühlergrill. Die meisten Kleintransporte werden hier von robusten Pick-ups erledigt. Der D-Max dominiert hier das Straßenbild. Polizei  Thailändische Polizei fährt ISUZU D-MAX , Feuerwehr, aber auch das Militär setzen aufgrund ihrer "Unkaputtbarkeit" bevorzugt die Fahrzeuge des japanischen Herstellers ein. Gerade hier muss ein Nutzfahrzeug täglich beweisen, was es "drauf" hat. Hier ist kein Platz für "Schickimicki-Autos", und Luxus ist nur dort dienlich, wo er der Funktionalität folgt. Aus dieser harten Schule kommt nun der D-Max auch nach Deutschland. Wer aber glaubt, ein minimaltechnologisches oder gar rückständiges Fahrzeugkonzept vorzufinden, wird schnell eines Besseren belehrt. Der ISUZU D-Max reicht in manchen Disziplinen fast an die teueren SUVs heran. Der hochbeinige Pick-up erinnert schon optisch mehr an einen Geländewagen als an einen LKW. Das Designe, zumindest bis zum hinteren Teil der Fahrgastkabine, unterscheiden sich kaum von dem eines SUV. Der 3-l-Common-Rail-Intercooler ("unseres" Test-D-Max) überrascht schon auf den ersten Metern der Fahrt mit seiner Kraft und Elastizität und Laufkultur. Die Motorisierung und Beschleunigung bringt den D-Max teilweise fast in Reichweite zu den doppelt so teuren SUVs. Der D-Max macht dabei auf der Autobahn keine schlechte Figur. Unser Testwagen, ein "Double Cab" (fünf Sitzplätze), bringt es dabei auf 185 km/h (laut Tacho).  Solide mit Chrom und Metalic-Lack Die Geräuschentwicklung unterscheidet sich dabei nur unwesentlich von einem Mittelklassewagen. Die elektronische Verbrauchsanzeige zeigt 20 l/100 km. Ein Wert, der bei dem Windwiderstand eines Pick-ups nicht überrascht. Die offene Ladefläche mit der geschlossenen Heckbordwand wirkt hier wie ein Bremsfallschirm. Ein Hardtop wäre bei ständigen Autobahnfahrten eine lohnende Investition (in Wagenfarbe lackiert ab 2.100,- € zuzüglich 150,- €). Später, bei Tempo 120, fällt der Verbrauch dann auf gefällige 8,9 Liter (8,4 l Durchschnitt laut Werksangaben). Die Lenkung ist leichtgängig und präzise, fast ist man geneigt, den D-Max mit einem Finger am Lenkrad über die linke Spur zu steuern. Plötzlicher Seitenwind oder Fahrbahnunebenheiten bei über 180 km/h lassen das aber nicht wirklich ratsam erscheinen und rufen einem dann doch schmerzlich ins Gedächtnis, dass man mit einem "Truck" unterwegs ist. Bei einer Bodenfreiheit von 265 mm und Blattfedern auf der Hinterachse ist Highspeed eben nicht die Paradedisziplin des Pick-up aber einen respektablen Achtungserfolg hat er hier allemal zu verzeichnen. Auf der kurvigen Tatzelwurm-Straße, nahe der österreichischen Grenze, kommt dann richtig Fahrspaß auf. Im Allradmodus zieht der "Truck" wie auf Schienen um die Kurven, und ein vorausfahrender Cabriofahrer schaut immer wieder ungläubig in seinen Rückspiegel. Am Kurvenausgang beschleunigt unser "Pritschenwagen" aus dem "Drehzahlkeller" so entschlossen, dass wir Gas "rausnehmen" müssen, um den vor uns fahrenden und hektisch schaltenden BMW-Fahrer nicht zu bedrängen. Aufgrund des früh anliegenden Max-Drehmoments (360 Nm/1.800-2.800 U/min beim Schaltgetriebe) ist Schalten kaum nötig, und der bullige, 163 PS starke "Turbo" leistet ganze Arbeit.  Mit All-Rad sicher auf Eis und Schnee Auf verschneiten Straßen werden die Unterschiede zwischen 2- und 4-Rad-Antrieb deutlich. Im 2-Rad-Modus und auf nasser oder glatter Straße reagiert das Hinterteil hektisch, dies gilt vor allem, wenn man kein Gewicht auf der Hinterachse hat und in scharfen Kurven der Turbo einsetzt. Zwar kündigt sich das Ausbrechen des Hecks gutmütig an, aber Fahranfänger können trotzdem schnell an ihre Grenzen stoßen. Der D-Max gehört hier in besonnene Hände. "Elektronische Helferlein" wie ESP/ASR, die "Sonntagsfahrern" die Fahrfehler ausbügeln, sucht man im D-Max vergebens. Ein ordentliches ABS mit EBD muss dem D-Max-Fahrer reichen. Für geübte Fahrer bringt die Driftfreudigkeit, auf geeigneten freien Strecken, einen echten Spaßfaktor. Als Resümee kann hier gelten, der D-Max ist zumindest im H2-Modus ein Auto für Papa und nicht für den unerfahrenen Sohn oder die Tochter. Der zugeschaltete 4-Rad-Antrieb lässt sich bis 100 km/h aktivieren und verleiht dem schweren Fahrzeug ein bemerkenswertes Kurvenverhalten. Kein Schlingern, kein ausbrechendes Heck mehr, der D-Max wird nun zum spritzigen Schienenfahrzeug.  Ein echter Off-Roader mit 4X4 und selbstsperrendem Differenzial (LSD). In den bayerischen Alpen, fernab der Straße, zeigt der "japanische Scherpa" dann, was er kann. Der D-Max ist kein hochbeiniger Sportwagen mit Allradantrieb, sondern ein Off-"Road-Laster" mit guter Straßenkultur. Auch schwieriges, steiles Gelände mit Eis und Schneefeldern oder morastige Almwege steckt der Isuzu ohne Murren weg. Die drei verschiedenen, auf Knopfdruck abrufbaren Optionen stehen hier zur Wahl. H2-Hinterachsantrieb, H4-Allrad und H4L (Low) mit kräftiger Untersetzung und Allrad für "schweres Gelände". Für den Wechsel in die niedrige Übersetzung H4L muss das Fahrzeug kurz stehen. In dieser Fahrstufe röhrt dann der Geländewagen im ersten Gang mit ca. 2.500 U/min und Schrittgeschwindigkeit wie ein Unimog den Gebirgsweg hoch. Der "normale" 4-Rad-Antrieb lässt sich bis 100 km/h zuschalten. In den engen Straßen Schwabings machen sich die Abmessungen und der große Wendekreis des 3-Tonners negativ bemerkbar. Tröstlich ist, dass die hohe Sitzposition dem Fahrer einen guten Überblick verschafft und sobald ein Parkplatz gefunden ist, die großen Außenspiegel und die extrem leichte Servolenkung das Einparken zur Nebensache werden lassen.  Kommt auch hier gut an Auf der Leopoldstraße präsentiert sich der D-Max dann der Münchner Schickeria leicht "kultig". Mit seiner Metalliclackierung, den verchromten Flanken, den Überrollbügeln und den 18-Zoll-Alufelgen würden wir zwischen den "Spielzeugen" des "Münchner Geldadels" auch keine schlechte Figur machen. Der Spritverbrauch liegt, bei dem von uns Probe gefahrenen 3-l-Top-Modell, bei 9 Litern. Der Wert ist erstaunlich niedrig, da wir dem Isuzu nichts "geschenkt haben". Auf den über fast 700 Kilometern wurden Bergstraßen, Gelände und Autobahn bis zu 185 km/h absolviert. Das war keine Sprit-Spar-Tour. Der Hersteller gibt den Durchschnittsverbrauch mit 8,4 l an. Bemerkenswert ist auch das Raumangebot des "Nutzfahrzeugs", vor allem für die hinteren Passagiere. Das macht den "MAX" auch familientauglich. Für die jüngeren Mitfahrer wurde sogar eine Kindersicherung in die Rücksitze integriert. Vorne sitzt man wie in einer geräumigen Limousine. Hinten hilft die erhöhte Rückbank, Platz für die Füße zu sparen. Ein Erwachsener findet ausreichend Beinfreiheit.  Cockpit mit gehobener Ausstattung und AC Die Inneneinrichtung und die Instrumente sind zweckmäßig und solide, ohne langweilig zu wirken. (Foto 12)Das Fahrzeugkonzept ist schlüssig, und man hat schon zu Beginn das Gefühl, in ein Fahrzeug zu steigen, das "Hand und Fuß" hat. Zwei Motorisierungen - 2,5 l mit 100 kW (136 PS) sowie 3,0 l mit 120 kW (163 PS) 3,0 l Turbodiesel Common-Rail-Direkteinspritzung mit Ladeluftkühlung - bieten starke Leistung und hohe Effizienz. Kraftstoffverbrauch innerorts 10,5 l, außerorts 7,2 l und kombiniert 8,4 l Für die Sicherheit gibt es, ABS mit EBD sowie selbstsperrendes Differenzial (LSD). Darüber hinaus stehen drei unterschiedliche Kabinengrößen "Single Cab" (Sitzer), "Space Cab" (2 und 2 Notsitze) und "Double Cab" (5 vollwertige Sitzplätze und 4 Türen) sowie zwei attraktive Ausstattungsvarianten zur Verfügung. 3 Jahre Vollgarantie, verzinkte Karosserie, galvanisierter Rahmen sind bei allen Modellen serienmäßig. Zusammenfassung: Der D-Max präsentiert sich erstaunlich kultiviert und einer breiten Käuferschicht als Alltags, Freizeit-, Fun und Familienauto mit günstigen Verbrauchsdaten. Aber die wahren Leistungsreserven liegen beim D-Max woanders und die sind besonders in der Transportbranche interessant. Seine Ladefläche misst 1,38 x 1,46 m (beim Single Cab). Die Zuladung liegt (je nach Modell) bei 1 bis 1,35 Tonnen. Das heißt nichts anderes, als dass man sich mit dem D-Max "mal schnell" vom Gabelstapler eine 1 Tonnen schwere EU-Palette aufs Fahrzeug stellen lassen kann (!). Versuchen Sie das mal bei einem Porsche Cayenne! Bei allem Komfort und Fahrspaß, der D-Max ist vor allem ein Nutz- (nützliches) Fahrzeug, das überall da punktet, wo auch großer Laderaum benötigt wird und  1 Tonne NL und 185 km/h schnell Gewichte zu bewältigen sind. Das kann im Speditionsbetrieb, in der Freizeit oder aber auch beim Ausflug mit der Familie der Fall sein. Unschlagbar ist der D-Max in seiner Wandlungsfähigkeit. Eine umfangreiche Palette an Ausbau- und Aufbau-Varianten von zahlreichen Zulieferern verstärkt dabei noch den Effekt. Der D-Max kann zum Beispiel mit Wechsel-Campingaufbau genauso wie als Schneeräumer oder als offene Pritsche genutzt werden. Gerade das macht ihn für so manchen Transportunternehmer interessant. Nicht zuletzt ist der erschwingliche Preis, mit dem der D-Max aufwartet, ein gewichtiges Argument. Der Anschaffungspreis bewegt sich im VW-Golf-Segment. Bei der Single-Cab-Version beginnt der Preis bei 18.000,- € UVP inkl. MwSt. Der 2,5 "Double Cab" beginnt bei 23.990,- €, das Topmodell ist für 29.990,- € UVP inkl. MwSt. zu haben und ist damit ca. 9000,-€ günstiger als der Toyota Hi Lux. Wer einen Gewerbeschein hat, kommt mit dem D-Max auch beim Finanzamt groß raus . Durch den eindeutigen Nutzfahrzeug-Charakter (LKW-Zulassung) kann hier möglicherweise ein Ansatz der Privatnutzung (Dienstwagen-Regelung) entfallen. Mitglieder des Berufsverbands Camion Pro e. V. erhalten beim Autohaus Schmidt Sonderkonditionen mit Werkszuschuß. Anfragen bitte an Camion Pro e.V., 089/3160597-0 oder
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Bericht A. Mossyrsch Foto A. Hofmann FOTOGALLERIE |
mein kommentar
Geschrieben von: Mikoel Terteryan () am 16-03-2008 13:50