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Wer jetzt die Preise nicht erhöht, fährt vor die Wand!  Kleine Spediteure stehen vor dem Aus! Camion Pro ruft Mitgliedsunternehmen undGroßspediteure zur Weitergabe der Dieselkraftstoffkosten auf und fordert auch höhere Frachtpreise für Sub-Unternehmer. Die Preise für Diesel haben stark angezogen. Dies bereitet dem deutschen Transportgewerbe im Allgemeinen und den Mitgliedsunternehmen von Camion Pro im Besonderen große Schwierigkeiten. Jüngst appellierten deshalb die Vorstände des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung e.V. (BGL) und des Landesverbandes Bayerischer Transport und Logistikunternehmen e.V. (LBT) an die Transportunternehmen, die drastisch gestiegenen Transportkosten kurzfristig an die verladende Wirtschaft weiterzureichen. Camion Pro schließt sich diesem Aufruf ausdrücklich an.
Es ist unrealistisch, Hilfe vom Staat zu erwarten oder mit einer Beruhigung der Ölmärkte zu rechnen. Für den Fall, dass die Unternehmen rote Zahlen schreiben, geben die Präsidien des BGL und des LBT sowie Camion Pro eine klare Empfehlung: Es ist besser, nicht zu fahren als in die Insolvenz zu rauschen. Es ist ausgeschlossen, dass die Fuhrunternehmen Transportpreise verlangen, mit denen die verladenden Kunden subventioniert werden. Daher ist es erforderlich, sich selbst zu helfen, indem man kostenorientierte Preise verlangt. Sonst sind große Teile des mittelständischen Fuhrunternehmerstandes in Deutschland von der Insolvenz bedroht. Selten war die Branche von einer derartigen Kostenexplosion betroffen, wie in diesen Tagen. Zugleich seiene auch die Voraussetzungen für Preiserhöhungen gut, da Laderaum knapp ist. „Wenn wir es jetzt nicht schaffen, die Preise zu erhöhen, wann dann?“ so Camion Pro Vorstand Andreas Mossyrsch. Bewegen müssen sich hier vor allem auch die Großspediteure, die meistens von den gestiegenen Treibstoffkosten nicht unmittelbar betroffen sind, da sie Subunternehmer einsetzen. Camion Pro empfiehlt diesen dringend jetzt Preiserhöhungen bei Verladern durchzusetzen und die an die eigenen Subunternehmer entsprechend weiterzugeben. Camion Pro warnt davor, aus kurzfristigen strategischen Überlegungen, eine Pleitewelle bei den Tausenden kleinen Transportunternehmen zu riskieren. Ein Wegfall dieser Leistungsträger schade nicht nur der Transportbranche im Besonderen, sondern auch der deutschen Wirtschaft im Allgemeinen, so Mossyrsch weiter. |
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