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Camion Pro e.V. ruft auf, die Aktion "Solidaritätspause" zu unterstützen
 Ohne LKW geht nichts mehr! Die Gruppe Spediteure um Niels Bohlmann möchte die Mautproteste, die mit der ersten Aktion am 18.März begonnen wurde, weiterführen. Die Veranstalter berichten von einer großen Solidaritätswelle, die nach dem ersten Aktionstag spürbar war und erwarten, dass sich die Beteiligung in den nächsten Wochen erheblich steigern wird! Nach dem Willen der Veranstalter sollen alle LKW auch am Mittwoch dem 25.3. und 1.4.2009 zwischen 12:00-13:00 die Autobahn verlassen. Camion Pro e.V. unterstützt die Aktion und warnt zugleich die Bundesregierung:
Die Verantwortlichen in Berlin verkennen offenbar den Ernst der Lage! Es ist beängstigend, wie instinktlos sich unsere Politik hier verhält. Man kann nicht Banken und Konzerne mit Milliarden Subventionen unter die Arme greifen und gleichzeitig eine ganze Branche, mit einer rechtlich fragwürdigen Mauterhöhung an die Wand fahren. Wenn die Politik glaubt, die legitimen Interessen von hunderttausenden Fahrern und Unternehmern mit Füßen treten zu können, spielt sie mit dem Feuer. Nur weil die Transportbranche in der Vergangenheit eine hohe Leidensfähigkeit bewiesen hat, ist dies kein politischer Freibrief. Die Bereitschaft zu zivilem Ungehorsam wächst! Der Umstand, dass die Menschen, die nun mit dem Rücken an der Wand stehen, schlecht bis gar nicht organisiert sind, ist kein Grund für die Politik, entspannt durchzuatmen. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn sich die gefährliche Mischung entzündet, die sich in den letzten Jahren gebildet hat, könnten Aktionen schnell aus dem Ruder laufen. Wenn es zu wilden Streiks oder gar Autobahnblockaden kommt, könnten die fehlenden Strukturen in der Streikfront möglicherweise verhängnisvolle Auswirkungen haben. Motto: Wenn niemand die Autobahnblockanden organisiert hat, kann sie auch niemand so einfach beenden. Wenn die Menschen erst einmal die Kraft der Solidarität verspühren oder die Macht des Faktischen, die ein einziger querstehender 40-Tonner ausübt, entdeckt haben, sind "Overshoots" vorprogrammiert. Die gesamte deutsche bzw. europäische Wirtschaft könnte schnell ein Problem haben, dass die Wirtschaftskrise wie einen Kindergeburtstag aussehen lässt. Wir veröffentlichen hier den Aufruf der BeWEGung |
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