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Donnerstag, 11. März 2010
Transcamion
Insolvenz Roth 2009 PDF Drucken E-Mail
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 11. November 2009 )
 

Roth Eurologistik Gläubigerversammlung vom 15.10.09. Insolvenzbericht offenbart weitere umfangreiche Straftaten. Gläubiger fragen sich "wann wird Roth endlich inhaftiert"?

Insolvenzgericht mit "Unterhaltungswert", Camion Pro veröffentlich den ganzen Bericht.
Insolvenzgericht mit "Unterhaltungswert", Camion Pro veröffentlich den ganzen Bericht.

Verschobene und verschleierte Vermögenswerte, vernichtete Geschäftsunterlagen und Verstoß gegen fast alle Geschäftsführerpflichten - die Vorwürfe sind im Wesentlichen nicht neu. Neu ist, dass dies erstmals von unabhängiger Seite Dritter dokumentiert wurde. Dabei gewährt der Insolvenzverwalter auch einen interessanten Einblick, wie der Rothclan auf Kosten seiner Opfer einen Lebensstil in Luxus mit Porsche und Mercedes 600 führt. Norbert Roth behindert derweilen ungeniert alle Ermittlungen und spielt mit Insolvenzverwalter, Staatsanwaltschaft und Opfern Katz und Maus! Zwei Fragen bewegt alle: Haben Wirtschaftskriminelle in Deutschland Narrenfreiheit? Und wann wird Roth endlich weggesperrt?

Am 15.10. legt der vorläufige Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Wiedemann im Landauer Amtsgericht den Gläubigern seinen Bericht zur Insolvenz der Roth Eurologistik vor. Der Bericht dient eigentlich nur der Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Situation, strafrechtliche Gesichtspunkte wie zum Beispiel die Betrugsvorwürfe zulasten der Subunternehmer, die Camion Pro e.V. seit Jahren erhebt, wurden in diesem Zusammenhang nicht geprüft, da sie für die Insolvenzabwicklung unerheblich sind. Für die strafrechtlichen Ermittlungen ist bekanntermaßen die Staatsanwaltschaft zuständig, die ebenfalls seit geraumer Zeit ermittelt. Bei dem, was der Insolvenzbericht so ganz "nebenbei" an strafrechtlich Relevantem zutage fördert, reiben sich wohl auch erfahrene Strafverfolger die Augen.

Kurz gesagt:

es scheint so, als wäre Norbert Roth bemüht gewesen, bei seiner Geschäftsführung keinen Tatbestand aus dem Insolvenz- und GmbH-Recht auszulassen.

 Camion Pro hat hier einige Fakten aus dem "Gruselbericht" zusammengefasst.
Die vorhandene Masse wird vom Insolvenzverwalter mit rund 10.500,- € angesetzt, die Verbindlichkeiten mit 2.489.227,32 €  Mio. €. Das Gutachten geht davon aus, dass die Firma schon seit mehreren Jahren zahlungsunfähig ist. Beim zuständigen Gerichtsvollzieher sammelten sich seit Jahren insgesamt 59 Vollstreckungen, davon 18 mit der Aufforderung zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung (Versicherung über die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens).

Camion Pro e.V. Vorstand Andreas Mossyrsch unterstützte die Eigentümer der 50 SZM bei der Wiederbeschaffung.
Camion Pro e.V. Vorstand Andreas Mossyrsch unterstützte die Eigentümer der 50 SZM bei der Wiederbeschaffung.

Auf Insolvenzverschleppung, Verstöße gegen die Buchführungspflicht, betrügerischer Bankrott und Betrug dürften vermutlich einige der Tatbeständelauten, wegen derer sich Roth demnächst vor dem Strafgericht zu verantworten hat. So schwerwiegend diese Tatbestände sind, sie dürften vermutlich nur die Spitze des Eisbergs sein. Das ganze Ausmaß der kriminellen Handlungen lässt sich noch gar nicht abschätzen. Grund: Es fehlt die komplette Buchhaltung der letzten Jahre (!). Teilweise räumt Roth auch unverhohlen ein, Unterlagen vernichtet zu haben, "da er geglaubt habe, diese würden nicht mehr benötigt"! Welche weiteren Beweise auf Taten hier mit der Buchhaltung entsorgt wurden, lässt sich nur vermuten. Es dürften aber keine "Peanuts" gewesen sein, denn allein die Tatsache fehlender Geschäftsbücher oder diese verschwinden zu lassen ist für Geschäftsführer ein schwerwiegender Straftatbestand, dessen Begehung nur mit vollständigem unternehmerischem Schwachsinn zu erklären ist bzw. sich nur dann lohnt, wenn weit schwerwiegendere Taten oder "Vermögensabflüsse" vertuscht werden sollen.  

Die Gläubiger sehen vom 600er nur noch den Auspuff:
Die Gläubiger sehen vom 600er nur noch den Auspuff:
Wie viel Geld hat Roth mit seinem Schwindelunternehmen wirklich verdient und wohin ist es verschwunden? Diese Frage stellen sich derzeit Staatsanwalt, Insolvenzverwalter und Gläubiger. Einen Vorgeschmack, auf was man sich im Fall Roth noch einstellen kann, gibt auch das Insolvenzgutachten. Ein 150.000,- € teurer 600er Mercedes, der auf die Firma Roth zugelassen war, wurde noch schnell vor dem Zugriff des Insolvenzverwalters in "Sicherheit" gebracht.( Unser Foto zeigt ein ähnliches Fahrzeug, Foto. DB.) Camion Pro enthüllte schon vor Längerem, dass Sohn Tim Roth standesgemäß mit einem über 150.000,-(Schätzpreis) € teuren Porsche unterwegs ist, der ebenfalls seiner Mutter "gehört"
(siehe hierzu unseren Bericht ).

Der wesentliche Geschäftswerte (9798,94€ den der Insolvenzverwalter sicherstellen konnte, waren ein "Zufallsfund" und wurden von Roth verschwiegen. Unterhaltungswert hingegen hat schon fast die Beschreibung der skurrilen Methoden, mit denen Roth in den letzten Jahren seine Gläubiger abzuschütteln versuchte. Zum Beispiel zählt das Gutachten Fälle auf, in denen Roth behauptete, schwer krank oder nicht mehr Geschäftsführer zu sein, um die Gläubiger zu einem Teilverzicht auf ihre Forderungen zu bewegen.

Die "Gefahr Roth" ist mit der Pleite der Eurologistik noch nicht vorüber, warnt Camion Pro e.V. Am Standort in Herxheim Langgasserweg betreibt Norbert Roth ein Consulting-Unternehmen das sich zur Aufgabe gesetzt hat, Spediteure unternehmerisch zu beraten! Auszug aus dem Leistungsangebot:
"Kostenminimierung und Leistungssteigerung des eigenen bzw. alternativ fremden Fuhrparks. Outsourcing von Leistungen unter Kostengesichtspunkten. Vermittlung von Anbietern -und Nachfragern logistischer Leistungen bis hin zur Kontraktlogistik."

Timo Roth betreibt auch nach der Pleite der Roudfonds ein weiteres Unternehmen am selben Standort. Camion Pro liegen Indizien vor, wonach die Roths in der Transportbranche weitermachen und sogar wieder Unternehmer suchen! "Ich vermute, das langjährige Treiben der Familie Roth wird wohl nur auf "biologischem Weg" oder durch eine massive Stahltür in einer JVA beendet werden", so Camion-Pro-Vorstand Andreas Mossyrsch.


Camion Pro veröffentlicht hier das Insolvenzgutachten.

Besonders interessante Stellen sind markiert und Namen der Opfer und anderer Beteiligter geschwärzt.

01.Seite_Insolvenzbericht_14.10.09.pdf

02.Seite_Insolvenzbericht_14.10.09.pdf

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12.Seite_Insolvenzbericht_14.10.09.pdf

13.Seite_Insolvenzbericht_14.10.09.pdf

14.Seite_Insolvenzbericht_14.10.09.pdf


Alle Bericht zum Fall Roth:

Haftbefehl gegen Norbert Roth, Roth Eurologistik endgültig am Ende?

Trotz staatsanwaltlichen Ermittlungen und Hausdurchsuchungen, Roth-Clan macht weiter!

Roth in Herxheim verliert Dauerkonflikt mit Camion Pro e.V. Gericht verhängtüber10.000,-€ Geldstrafen für unwahre Behauptungen des Roth-Clan! 

Gewinnwarnung Road-Fonds

   
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